KI-generiert
Ein Mensch, ein Schreibtisch, viele Farben.
Auf der ganzen Seite hörst und siehst du Farbwende — Tracks, Visuals, ganze Welten. Was bisher fehlte: das Gesicht dahinter. Das hier ist der Blick hinter den Schreibtisch, an dem alles entsteht.
Keine Band, kein Label, kein Team. Eine Person, die entscheidet, verwirft, weitermacht — und dabei Werkzeuge nutzt, die vor ein paar Jahren noch nicht existierten.
One-Man-Show — was das konkret bedeutet
Hinter Farbwende steht ein Mensch. Jede Idee, jeder Track, jedes Visual entsteht an einem Ort, durch dieselben Hände. Das ist keine romantische Behauptung, sondern Arbeitsweise: von der ersten Skizze bis zum fertigen Release gibt es keinen Übergabepunkt, an dem jemand anderes übernimmt.
Der Vorteil ist Freiheit. Keine Kompromisse durch Gremien, keine verwässerten Visionen, kein „so haben wir das immer gemacht". Der Preis ist, dass alles an einer Person hängt — die Richtung, der Geschmack, die Verantwortung. Genau das macht es persönlich.
Wie das alles angefangen hat
Tim ist mein Name, ich bin mittlerweile 42, zuhause in Frankfurt am Main.
Ein Leben lang machte ich, was man halt so macht — was andere von einem erwarten oder sich selber nie getraut haben. Mitschwimmen ist halt leichter, als dagegen zu sein.
Meine Kreativität war aber schon immer die treibende Kraft, etwas zu hinterfragen, sich anders auszudrücken, meine Worte, die keiner verstehen wollte, anders rauszubringen. Während einer Yoga-Lehrer-Ausbildung habe ich gelernt, wie wichtig es ist, seinem eigenen Gefühl die richtige Gewichtung zu geben — die Selbstreflexion war eh schon immer da, jetzt wusste ich endlich, wohin damit.
Kreativität war immer da, auch im Job. Selbst als Vertriebsleiter für einen Steinbruch waren die kreativen Vertriebsstrategien die, die mir am meisten Spaß gemacht haben.
Dann entdeckte ich während Corona die künstliche Intelligenz. Jetzt waren auf einmal Bilder möglich, die ich vorher nie angefangen hätte — allein wegen dem Aufwand in Photoshop. Dreißig Jahre Ideen, die irgendwo lagen und auf nichts gewartet haben, außer auf einen Weg raus. Also fing ich an, sie nach und nach rauszulassen.
Die Musik kam später, und ehrlich gesagt aus einem ziemlich banalen Grund: Auf Insta und TikTok wurde mir andauernd die Musik aus den Videos gezogen. Also brauchte ich eigene. Eigentlich wollte ich erstmal nur was, das ich morgens im Auto auf dem Weg zur Arbeit hören will.
Ein Jahr ist das jetzt her. Inzwischen stecken meine Songs in über 400.000 Videos, die zusammen mehr als 1,4 Milliarden Mal angeschaut wurden — und die meisten, die meinen Sound hören, haben keine Ahnung, dass er von mir ist. Damit komm ich klar. Mir ging's eh nie um den Namen, sondern um das Gefühl, das am Ende hängenbleibt.
Ich bin kein ausgebildeter Musiker, und ich tue auch nicht so. Ich hab ein ganzes Leben hinter mir, bevor die Musik kam, und ich glaube, das hört man auch — ich denke nicht in einem Instrument, sondern eher in der ganzen Stimmung, die am Ende dabei rauskommen soll. Komischerweise steckt da oft mehr von dem drin, was ich übers Marketing weiß, als von dem, was ich über Musik weiß. Deshalb sag ich auch lieber Content Creator als Musiker. Trifft's einfach besser.
Mensch und KI — wer macht was
Der Prozess ist KI-gestützt. Werkzeuge für Klang, Bild und Bewegung erweitern, was eine einzelne Person allein schaffen kann — sie ersetzen die Person aber nicht. Die Entscheidungen, der Geschmack, die Richtung bleiben menschlich.
KI ist hier Pinsel, nicht Maler. Sie liefert Material, Varianten, Geschwindigkeit. Was davon bleibt, was zusammenkommt und was in den Papierkorb wandert, entscheidet ein Mensch mit einer Idee im Kopf. Diese Trennung ist mir wichtig genug, um sie nicht zu verstecken.
Klang
Komposition, Sounddesign und Arrangement entstehen mit KI-Unterstützung — kuratiert, geschnitten und finalisiert von Hand.
Bild
Generierte Bildwelten als Ausgangsmaterial, ausgewählt und bearbeitet, bis sie zur Musik passen wie die Erinnerung zum Moment.
Bewegung
Animierte Clips, zusammengeführt zu audiovisuellen Stücken. Auswahl, Schnitt und Dramaturgie sind eigene schöpferische Arbeit.
Entscheidung
Der rote Faden, der Geschmack, das „Ja, das ist es" — das macht kein Modell. Das bleibt am Schreibtisch.
Wie genau KI im Prozess steckt — Workflow, Kennzeichnung und Rechte — steht offen und im Detail auf der KI-Transparenz-Seite.
Diskografie
Alle Veröffentlichungen ansehen → VerstehenKI-Transparenz
Wie KI im Prozess steckt →— Farbwende
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